Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Update: Aktionskarte für den 9. Juni online

Update zur Demoroute des bürg. Bündnis gegen den Quds-Marsch: Anders als auf der alten Karte eingezeichnet endet die Demonstration nicht am Breitscheidplatz, sondern weiter südlich in Richtung Route des Quds-Marsches Joachimstaler Straße/Ecke Lietzenburger Straße.

Antifaschistische Demonstration: Samstag 9. Juni 2018 | 12.00 Uhr Auftaktkundgebung: U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße

Für den 9. Juni ist nun eine antifaschistische Demonstration gegen den Al Quds-Marsch in Charlottenburg angemeldet. Wir treffen uns am Samstag den 9. Juni 2018 um 12.00 Uhr bei einer Auftaktkundgebung am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße (Wilmersdorfer Straße Ecke Kantstraße). Von dort geht unsere Demonstration zum Adenauerplatz. Hier findet ebenfalls die Auftaktkundgebung des antisemitischen Quds-Marsches statt.

Im Vorfeld finden noch eine ganze Reihe an inhaltlichen Veranstaltungen statt, die zum 9. Juni mobilisieren. Eine vollständige Auflistung findet sich auf dieser Seite unter Termine.

Mobi Plakat 2019

Save the Date: 09. Juni 2018 – KEIN AL QUDS-TAG! GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!

Aufruf zur Demonstration: Gegen jeden Antisemitismus – Kein Quds-Marsch in Berlin!

22 Jahre – so lange schon ziehen Jahr für Jahr hunderte Antisemit*innen zum Al Quds-Tag durch Berlin. Sie demonstrieren für die Vernichtung Israels und seiner jüdischen Bewohner*innen. Ihren Marsch inszenieren sie als „Kampftag der Unterdrückten der Welt“. Doch ihr Kampf ist vor allem eines: ein Kampf gegen die Existenz von Jüdinnen*Juden. Ausgestattet mit den Symbolen der Hisbollah, des iranischen Regimes und anderer mörderischer Antisemit*innen werden sie auch 2018 wieder durch Charlottenburg ziehen.
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Antifa-Protest gegen Empfang des iranischen Regimes im Maritim Berlin

Protest gegen Empfang des iranischen Regimes im Maritim Hotel Berlin, anlässlich des 39. Jahrestages der Gründung der Islamischen Republik

Am gestrigen 12. Februar startete die Antifa-Kundgebung mit 90 Teilnehmenden vor dem Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße in Berlin-Tiergarten. Der Protest richtete sich gegen den Empfang des iranischen Regimes, der an diesem Tag im Hotel stattfand. Anlass war der 39. Jahrestag der Gründung der Islamischen Republik. Seit 39 Jahren trägt diese Diktatur nun schon seinen Terror nach innen und außen und unterdrückt Frauen, verfolgt Gewerkschafter*innen, Oppositionelle, studentische Aktivist*innen und religiöse Minderheiten und bedroht Homosexuelle mit dem Tod.
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Antifa-Kundgebung am 12.02. gegen Empfang des iranischen Regimes in Berlin

Solidarität mit den Protesten gegen die Diktatur im Iran!

Antifa-Kundgebung gegen den Empfang des islamistischen Regimes in Berlin

Montag, 12. Februar 2018 | 18 Uhr | Vor dem Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße 26 (10785 Berlin-Tiergarten)

Kun 12.02.18

Schon seit Ende vergangenen Jahres wird die Islamische Republik Iran von Protesten in einer Größenordnung ergriffen, wie es sie seit 2009 nicht mehr gegeben hat. Die Menschen demonstrieren nicht nur gegen die wirtschaftliche Lage, die Korruption und die tagtäglichen Repressionen: Im ganzen Land richten sie ihren Protest mittlerweile dezidiert gegen die Islamische Republik als Ganzes und riskieren so ihr Leben. Im Januar gingen die Bilder von Vida Movahed um die Welt, die aus Protest gegen die Islamische Republik und die repressive Kleiderordnung im Zentrum Teherans auf einen Stromkasten stieg – in ihrer Hand einen Stock, darauf ihr weißes Kopftuch. Unter Rufen wie „Nieder mit der Islamischen Republik“ und „Tod den Mullahs“ zeigen die Protestierenden, dass es ihnen nicht um eine Reform geht, sondern um einen Umsturz.
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„Der Antisemitismus des Iran und die Organisationsstrukturen der Al-Quds-Märsche in Berlin“ – Beitrag von Dr. Kazem Moussavi

Im folgenden veröffentlichen wir einen Text von Dr. Kazem Moussavi, Herausgeber von IRAN APPEASEMENT MONITOR und Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland:

Der Antisemitismus des Iran und die Organisationsstrukturen der Al-Quds-Märsche in Berlin

Alljährlich organisiert der Iran weltweit die Al-Quds-Märsche zur Eroberung Jerusalems und Vernichtung Israels. Außerdem veranstaltet er Holocaust-Karikatur-Festivals, um die Shoah zu leugnen. Aufgrund des passiven Hinnehmens des institutionalisierten iranischen Antisemitismus durch Deutschland, das eine besondere historische Verantwortung gegenüber den Opfern des Holocaust und für den Schutz des jüdischen Staates Israel hat, konnte der Iran sich als wichtiger Förderer des antijüdischen Hasses im europäischen Raum etablieren. Der Aufstieg der Rechtspopulisten und die direkt oder indirekt mit dem iranischen hegemonialen Krieg im Nahen Osten verbundenen terroristischen Aktivitäten des IS im Westen helfen dem schiitisch-apokalyptischen Regime, sein antisemitisches Netz zu erweitern und zu verdichten. Der Iran arbeitet schon seit langem eng mit extremen rechten und antisemitischen Gruppen einschließlich Neonazi-Organisationen in Europa zusammen.

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+++ UPDATE II: ERNEUTE DATUMSÄNDERUNG – QUDS-MARSCH AM 23. JUNI +++

Organisierende des Al Quds-Tags-Aufmarsches fürchten Gegenproteste.

Die Veranstaltenden des antisemitischen Al Quds-Tags-Aufmarsches, rund um den Hauptorganisator Jürgen Grassmann, haben ihre Aufzüge für den 17. und 24. Juni auf dem Berliner Kurfürstendamm abgemeldet und ihren Aufmarsch auf der gleichen Strecke nun für Freitag, den 23. Juni angemeldet. Mit dieser Taktik verfolgen sie das Ziel, dass es keinen antifaschistischen Gegeprotest geben wird.

Diese Rechnung geht aber nicht auf! Egal wann der antisemitische Aufmarsch stattfinden wird: Wir werden diese menschenverachtende Veranstaltung nicht unwidersprochen lassen und dagegen protestieren!

ANTIFASCHISTISCHE GEGENKUNDGEBUNG:
Freitag, 23. Juni 2017 | 13:30 Uhr | Adenauerplatz (Berlin-Charlottenburg)

NIEDER MIT DEM ANTISEMITISCHEN AL QUDS-TAG!
GEMEINSAM GEGEN DEN MENSCHENVERACHTENDEN AUFMARSCH AM 23. JUNI IN BERLIN!

+++ UPDATE: Quds-Marsch am 24. Juni +++

Die Organisierenden des antisemitischen Al Quds-Tags-Aufmarsches haben ihren Aufzug für den 17. und 24. Juni auf dem Berliner Kurfürstendamm angemeldet. Mit der Bewerbung des 17. Juni wollen sie die antifaschistischen Proteste gegen den „Identitären“-Aufmarsch in Mitte spalten (Bericht). Doch über dieses Stöckchen werden wir nicht springen. Wir werden in jedem Fall gegen den Al Quds-Tags-Aufmarsch protestieren, egal an welchem Tag dieser stattfindet! Und wir rufen in jedem Fall auch dazu auf an den Protesten gegen faschistischen „Identitären“-Aufmarsch teilzunehmen!

Wir gehen davon aus, dass der Al Quds-Tags-Aufmarsch, wie auch die anderen weltweiten Veranstaltungen in diesem Rahmen, am 24. Juni stattfinden wird. +++

KEIN AL QUDS-TAG 2017! GEMEINSAM GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!

Am Samstag, den 24. Juni 2017 wollen im 21. Jahr in Folge hunderte Antisemit*innen am Al Quds-Tag in Berlin für die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels aufmarschieren. Al Quds ist der arabische Name Jerusalems und der Al Quds-Tag ein 1979 vom iranischen Regime ins Leben gerufener weltweiter antisemitischer Kampftag. Unter dem Deckmantel der sogenannten „Israelkritik“ wird offen dazu aufgerufen die größte jüdische Gemeinschaft der Welt zu vernichten. Es wird sich mit der terroristischen Hisbollah, dem syrischen Diktator Assad und dem iranischen Regime selbst solidarisiert.

Der Hauptorganisator des Berliner Aufmarsches ist Jürgen Grassmann. Grassmann leugnete im April diesen Jahres auf der Intifada-Konferenz in Teheran die Shoa, er sprach dabei unter anderem von „der Täuschung der Menschen mit dieser Geschichte“ und führte in diesem Zusammenhang fort: „Das Problem ist, dass die Zionisten es übertreiben.“ Im gleichen Monat brachte Grassmann auf einer Querfrontdemonstration in Berlin während eines Redebeitrags seine antisemitische Verschwörungsideologie zum Ausdruck, unter anderem sagte er, dass der IS „ein Produkt der Zionisten“ sei und forderte anschließend das Ende des Staates Israel.

Es steht fest: Deutschland hat ein Antisemitismus-Problem, das weder erst seit gestern besteht, noch importiert wurde. Allein in Berlin gab es im Jahr 2016 mindestens 470 antisemitische Angriffe und Anfeindungen. In ganz Deutschland kommt es zu Schändungen jüdischer Friedhöfe und Denkmäler und die Leugnung oder Relativierung der Shoa gehören zum deutschen Alltag. Oft wird nicht vom Judentum, sondern von Israel gesprochen, um den eigenen Antisemitismus zu verschleiern.

Der Al Quds-Tags-Aufmarsch in Berlin ist der größte regelmäßig stattfindende antisemitische Aufmarsch Deutschlands. Wir werden dies auch in diesem Jahr nicht unwidersprochen hinnehmen und unsere Kritik an religiösen Fundamentalist*innen und Antisemit*innen aller Couleur am 24. Juni auf die Straße tragen. Wir solidarisieren uns mit den von Antisemitismus Betroffenen und deren Schutzraum Israel. Außerdem gilt unsere Solidarität den emanzipatorischen Kräften im Iran sowie allen Geflüchteten.
Nieder mit dem antisemitischen Al Quds-Tag!

Antifaschistisches Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag

GEGENPROTEST AM 24. JUNI 2017 IN BERLIN-CHARLOTTENBURG:

• 12 Uhr, U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße: Antifaschistische Demonstration
• 13:30 Uhr: Adenauerplatz, Antifaschistische Kundgebung

Link zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1443345329300188/

Save the Date: 17. Juni 2017 – KEIN AL QUDS-TAG! GEMEINAM GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!

Am Samstag, den 17. Juni 2017 wollen im 21. Jahr in Folge hunderte Antisemit*innen am Al Quds-Tag in Berlin für die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels aufmarschieren. Al Quds ist der arabische Name Jerusalems und der Al Quds-Tag ein 1979 vom iranischen Regime ins Leben gerufener weltweiter antisemitischer Kampftag. Unter dem Deckmantel der sogenannten „Israelkritik“ wird offen dazu aufgerufen, die größte jüdische Gemeinschaft der Welt zu vernichten. Es wird sich mit der terroristischen Hisbollah, dem syrischen Diktator Assad und dem iranischen Regime selbst solidarisiert.

Der Hauptorganisator des Berliner Aufmarsches ist Jürgen Grassmann. Grassmann leugnete im April diesen Jahres auf der Intifada Konferenz in Teheran die Shoa, er sprach dabei unter anderem von „der Täuschung der Menschen mit dieser Geschichte“ und führte in diesem Zusammenhang fort: „Das Problem ist, dass die Zionisten es übertreiben.“ Im gleichen Monat brachte Grassmann auf einer Querfrontdemonstration in Berlin während eines Redebeitrags seine antisemitische Verschwörungsideologie zum Ausdruck, unter anderem sagte er, dass der IS „ein Produkt der Zionisten“ sei und forderte anschließend das Ende des Staates Israel.

Es steht fest: Deutschland hat ein Antisemitismus-Problem, das weder erst seit gestern besteht, noch importiert wurde. Allein in Berlin gab es im Jahr 2016 mindestens 470 antisemitische Angriffe und Anfeindungen. In ganz Deutschland kommt es zu Schändungen jüdischer Friedhöfe und Denkmäler und die Leugnung oder Relativierung der Shoa gehören zum deutschen Alltag. Oft wird nicht vom Judentum, sondern von Israel gesprochen, um den eigenen Antisemitismus zu verschleiern.

Der Al Quds-Tags-Aufmarsch in Berlin ist der größte regelmäßig stattfindende antisemitische Aufmarsch Deutschlands. Wir werden dies auch in diesem Jahr nicht unwidersprochen hinnehmen und unsere Kritik an religiösen Fundamentalist*innen und Antisemit*innen aller Couleur am 17. Juni auf die Straße tragen. Wir solidarisieren uns mit den von Antisemitismus Betroffenen und deren Schutzraum Israel. Außerdem gilt unsere Solidarität den emanzipatorischen Kräften im Iran sowie allen Geflüchteten.

Nieder mit dem antisemitischen Al Quds-Tag!

ANTIFASCHISTISCHER GEGENPROTEST:
17. Juni 2017 in Berlin-Charlottenburg


Haltet euch den Tag frei! Weitere Informationen folgen in Kürze!

04.08. Veranstaltung: (Dis)Kontinuitäten – Qudstags-Marsch 2014-2016

Am 04.August wird es erstmals eine Veranstaltung unseres Bündnisses nach dem Al-Quds-Tag geben, zu der wir euch gerne einladen wollen:

(Dis)Kontinuitäten – Qudstags-Marsch 2014-2016

20 Uhr | k-fetisch | Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin-Neukölln

Die Akteur*innen und Teilnehmenden des Qudstags-Marsches sind auch außerhalb dieses Zeitraums aktiv und fördern den Hass auf Israel, den Westen und das Judentum. Wir wollen uns auch an allen anderen Tage als dem letzten Freitag im Ramadan mit diesen Antisemit*innen auseinanderzusetzen.

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