Freitag – 13:00 – Kundgebung

Freitag ist es soweit, ab um 13 Uhr stellen wir uns den Antisemit*innen am Adenauerplatz (Brandenburgische Str./Ecke Kurfürstendamm) entgegen (https://www.facebook.com/events/251821861675647/)!
Bei dem immer offener auf die Straße getragenen Hass in den letzten Tagen auf zahlreichen Anti-Israel-Demonstrationen ist es umso wichtiger sich dieser Hetze entgegen zu stellen, gemeinsam gegen den Al Quds Tag!
Aufgrund der aktuellen Lage und den zahlreichen gewalttätigen Übergriffen bitten wir jedoch um Vorsicht bei der Anreise. Achtet darauf, dass ihr euch außerhalb lieber noch nicht als zur Kundgebung zugehörig zeigt (durch Fahnen, Transpis, etc) und dass ihr nicht in der Auftaktveranstaltung des Al Quds Marschs landet, die ja ebenfalls am Adenauerplatz starten, wenn auch später.
Insgesamt gilt: passt auf euch und die Leute um euch rum auf und setzt mit uns ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus.

Jetzt erst recht!

„Antisemitismus bleibt zweitrangig“ (Artikel von Jan-Niklas Kniewel)

„Über 4.000 Demonstranten verhinderten am Freitag den größten regelmäßig stattfindenden antisemitischen Aufmarsch Deutschlands mit einer erfolgreichen Blockade. Die 800 bis 1.000 Teilnehmer des Aufmarschs konnten nur wenige Meter laufen, bis die Veranstaltung aufgelöst und die Israelfeinde von der Polizei in die Bahn eskortiert wurden. 29 Gruppierungen, darunter Grüne, Linkspartei, die zugehörigen Jugendverbände, Jusos, Piraten, Verdi, ein gutes halbes Dutzend Antifa-Gruppen und Bürgerinitiativen hatten zu den Protesten aufgerufen.“

So oder so ähnlich müssten Berichte über den al Quds-Tag in Berlin klingen, wenn das Bekenntnis so vieler mehr oder weniger linker Gruppen gegen Antisemitismus (der, wenn heutzutage die Unzumutbarkeiten des deutschen Alltags kritisiert werden zumindest pflichtschuldige irgendwo seine Erwähnung zwischen Rassismus, Sexismus, Trans- und Homophobie findet) ernst gemeint wäre.

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Nächste Veranstaltung: „I don‘t like mondays! Vortrag und Diskussion zur Montagsquerfront“

Mittwoch, 23. Juli 2014, 19:30 Uhr
Rosa-Luxemburg-Saal, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28

„In zahlreichen deutschen Städten fanden während der vergangenen sechs Monate Montagsdemonstrationen der sogenannten ‚Friedensbewegung 2014′ statt, die größten davon in Berlin am Potsdamer Platz und dem Brandenburger Tor. Was auf den ersten Blick nach einer harmlosen Versammlung friedensbewegter Menschen aussah, wurde in der medialen Öffentlichkeit schnell als Sammelbecken für Antisemit*innen, Verschwörungstheoretiker*innen, Neonazis und andere Menschen mit kruden Ansichten entlarvt.“

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19. Juli – Bundesweite „Friedens“-Wahnwachen kritisch begleiten

19. Juli
14:00 Uhr
Alexanderplatz
Wahnwachen-Demonstration vom Alex zum Brandenburger Tor

Die bundesweiten Versuche, eine Querfront auf den montäglichen „Friedens“-Wahnwachen zu installieren ist den den letzten Wochen ins Stocken gekommen. Die Massen blieben in vielen Städten zuhause und so versuchen die Organisator_innen um Lars Mährholz am 19. Juli nochmal einen Anlauf.

Eine Montagsmahnwachen-Demonstration am Samstag. Mit etlichen Redner_innen, wie z.B. Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und Evelyn Hecht-Galinski und den Verschwörungs-Rappern „Die Bandbreite“. Die Demonstration vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz soll neuen Schwung in die schwindende Bewegung bringen.

Sorgen wir dafür, dass daraus nichts wird.
Hin zum Alex. Und dem Wahn ein Ende setzen.

Mobiveranstaltungen bundesweit #2

Neben den Veranstaltungen, die im Vorfeld der Proteste in Berlin stattfinden, haben auch Gruppen in anderen Städten Veranstaltungen organisiert. Hier die Veranstaltungen in Bielefeld, Braunschweig und Hannover:

Ideologiekritik des Islamismus
Vortrag von Hannes Bode
Wann: 09.07. | 19 Uhr , Wo: Pavillon Hannover, Kleiner Saal

Info- und Mobiveranstaltung zum al-Quds-Tag
Wann: 10.7. | 19 Uhr, Wo: Nexus (Braunschweig)

Tagesseminar zur Einführung in die Kritik des islamistischen Antisemitismus
Wann: 12.07. | 19 Uhr, Wo: Universität Bielefeld | U2-135

Info- und Mobiveranstaltung zum al-Quds-Tag
Wann: 14.7. | 19 Uhr, Wo: UJZ Korn (Hannover)

Das iranische Regime & die Bedrohung Israels – Zur Kritik der europäischen Iran-Politik
Vortrag von Stephan Grigat
Wann: 17.07. | 19 Uhr , Wo: Universität Bielefeld Hörsaal 10

Psychoanalyse des Antisemitismus
Vortrag von Dr. Sebastian Winter
Wann: 23.07. | 19 Uhr , Wo: Leibniz Universität Hannover, Hauptgebäude, Raum F128

Mobiveranstaltungen bundesweit #1

Neben den Veranstaltungen, die im Vorfeld der Proteste in Berlin stattfinden, haben auch Gruppen in anderen Städten Veranstaltungen organisiert. Hier die Veranstaltungen in Leipzig:

Leipzig:

Zur Kritik des modernen Antisemitismus und Islamismus im Nahen Osten
Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Hannes Bode
Wann: 11.07. | 19 Uhr , Wo: Raum S 102, Zweigstelle Orientwissenschaften, Schillerstraße 6.

„Tsahal“ (Claude Lanzmann)
Filmabend und Diskussionsveranstaltung
Wann: 14.07. | 20 Uhr, Wo: linXXnet, Bornaische Straße 3d

Schall & Wahn. Zur antisemitischen Internationale und dem Nicht-Verhalten einer radikalen Linken.
Mobilisierungs- und Infovortrag des antifaschistischen Bündnisses gegen den Al-Quds-Tag
Wann: 16.07. | 19 Uhr, Wo: Conne Island, Koburger Straße 3

„be like others“ – Zur Zwangsheterosexualität im Iran
Filmabend und Diskussionsveranstaltung
Wann: 23.07. | 20 Uhr, Wo: B12 – Wohn- und Kulturprojekt, Braustraße 20

Über „Tabubrecher“ und „Israelkritiker“
Vortrag und Diskussion mit Philipp Lenhard
Wann: 04.08. | 19 Uhr, Wo: t.b.a.

Achtung: Terminänderung

Die Berliner Organisator_innen des antisemitischen AlQuds-Marschs haben nun bekanntgegeben, dass ihre Veranstaltung in diesem Jahr nicht am Samstag, sondern am Freitag, dem 25.7. um 14:30 Uhr stattfindet.
Natürlich werden wir nun auch unsere Proteste am Freitag stattfinden.

Kommt am 25. Juli um 13:00 Uhr zu unserer Kundgebung am Adenauerplatz.

Aufruf und Motto online

Die diesjährigen Proteste gegen den antisemitischen „AlQuds“-Marsch stehen unter dem Motto „Kein Al Quds-Tag 2014! Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!“. Auch der Aufruf ist nun online. Er kann hier in deutsch und englisch nachgelesen werden. In ihm heißt es:

Wir treten entschieden gegen Antisemitismus ein. Deswegen wollen wir auch nicht zulassen, dass am 26. Juli mehrere hundert Antisemit*innen ungestört durch die Berliner Innenstadt ziehen können und dort offen ihre Vernichtungsvorstellungen propagieren. Es sollte für Antifaschist*innen eine Selbstverständlichkeit sein, sich an den antifaschistischen Gegenprotesten zu beteiligen und gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands vorzugehen.

GEGEN DEN AL QUDS-TAG 2014

Auch in diesem Jahr rufen wir zu Protesten gegen den Al Quds-Tag in Berlin auf. In den nächsten Tagen und bis zum antisemitischen Aufmarsch halten wir euch hier auf dem laufenden.

REDEBEITRÄGE

Im Folgenden findet ihr die Redebeiträge von unserer Kundgebung.

Antisemitische Tradition des Al Quds-Tags in Berlin – Bündnis

Zur Situation von Frauen und Homosexuellen im Iran – Bündnis

Auch hier und heute: Der Hauptfeind bleibt Deutschland! – ANA

Zur Situation verfolgter Personen im Iran – ANA

Redebeitrag zur Hamas – Bündnis

Solidarität mit den emanzipatorischen Freiheitsbewegungen in Ägypten und der Türkei! – Einzelperson

Kurzaufruf – Bündnis

An dieser Stelle dokumentieren wir auch das Grußwort, welches wir nach Wien übersandt haben.

Grußwort nach Wien – Bündnis